Sonnenaufgang - Balken oben

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Sonnenaufgang auf der Erde: Balken oben. Sonnenaufgang auf der Erde: Balken oben.

Indianerpfad




Ethnomedizin - Die Medizin der Naturvölker

Was ist Naturspiritualität?


‚Was über Gott gewusst werden kann, das wissen sie, denn Gott hat es ihnen gezeigt.

Seit der Erschaffung der Welt ist seine unsichtbare Natur, seine ewige Macht und Göttlichkeit,

klar in den Dingen wahrgenommen worden, die erschaffen worden sind.’

 Aus der Bibel über naturspirituelle Stämme. Römer, 1:19-20


In der ältesten Form menschlicher Spiritualität finden wir die Antworten in der Natur.


Nun ist es eine Frage der Sichtweise, ob man das Drumherum ‚Umwelt’ nennt, ‚Natur’, oder ‚Schöpfung’.


Umwelt ist ein seltsamer Begriff: Hier die Menschheit und da die Umwelt - dies suggeriert eine Trennung, die es so nicht gibt.

 

Natur ist ein sehr offenes Wort, doch ist es bewusst, dass Mensch auch Natur ist?


Schöpfung meint, dass in all’ dem was ist, Göttliches ist.


Ob nun die Natur beseelt, in ihr Gottes Wille und Wirken abzulesen sind, oder ob die universelle Natur Gott selbst ist - für Interpretationen und philosophische Betrachtungen gibt es viel Raum.

An dieser Größe kann man sich orientieren, um sich zu üben in Toleranz, Geben, Akzeptanz...

Und die eigenen Wertungen und Wertigkeiten zu prüfen.


Die Vielfalt des Lebens


Wenn wir das Leben auf der Erde betrachten, entdecken wir eine unglaubliche Vielfalt.

Eine Bergwiese teilen sich dutzende von Pflanzenarten, in den Meeren gibt es bin in die tiefste Tiefe Leben - unterschiedlicher könnte es nicht sein. Und diese Vielfalt finden wir auch bei Säugern, Pilzen, Vögeln...

Und so sind die Menschen auch: unterschiedlich.

Darin liegen viele Vorteile, nicht nur evolutionäre und kulturelle.


Vielfalt ist eine Konstante in der Schöpfung. Wir sollten dies nicht als Chaos fürchten, dem eine menschliche Ordnung erst einen Sinn gibt. Vielmehr ist es ein Aspekt der Schöpfung, den wir ergründen, wenn Vielfalt in unserem Leben willkommen ist.


Alles, was ist, hat ein Existenzrecht, weil es ist. Auch Sie - in Ihrer Vielfalt.


Und alles ist Natur


Spiritualiät in der Natur zu leben ist das, was die Lakota „Mitakuye Oyasin“ nennen: Die Verwandtschaft mit allem Sein. Alles, was existiert, ist Schöpfung - und heilig. Sie auch.


Es gibt viele Wege, dies zu erfahren: Meditationen in der Natur, Yoga unter freiem Himmel, Feng Shui…



Die Natur ist mit uns: Sie nimmt uns auf und tut uns gut.


Sie reflektiert uns als ein Spiegel: Unmittelbar und ehrlich.


Und dies ist frei wahrnehmbar: Das schöpferische Farbenspiel bei Sonnenaufgang auf einem Berggipfel, die Kraft der Welle am Strand, die Polarlichter…


Wir sind in unserem eigentlichen Habitat.

Da sind wir dem Ursprung so nah. Da wird die Seele spürbar und ihr Quell.


Auf den folgenden Seiten möchte ich über Wege, spirituell in der Natur zu sein, Auskunft geben.


Der indianische Weg      Meditation     Visionssuche     Schwitzhütte


Yoga und Schamanismus

Die acht Tore

Spirituell in der Natur zu sein, das ist frei von Konfessionen.


Es bindet sich nicht an, erinnert nicht, sondern geschieht im Jetzt.

Was irgend jemand in einem Wasserfall sieht, kann mir egal sein - wichtig ist, welche Resonanz in mir fühlbar ist. Meine Wahrnehmung ist meine Wahrheit, die eines anderen eine andere, eigene Wahrheit.

Was soll man da noch diskutieren?


„Die eine Gottheit verbirgt sich in jedem Lebewesen,

dennoch durchdringt das Göttliche alles und ist das innerste Wesen in Allem.

Es hat seinen Wohnsitz in Allem.

Er ist das Zeugnis ablegende Bewusstsein, formlos und unsterblich.“


Svetasvetar-Upanishad, VI.11                                                                                                          Svetasvetar-Upanishad, VI.11

Keine Dogmen, bitte!


Und doch verbietet sich eine vermenschlichte Dogmatisierung der Naturspiritualität. Entsprechende Versuche von Neodruiden, Wiccakultigen, Elfen & Wichtelfans fallen durch ihre Absurdität in’s Lächerliche.


Es bedarf des Mittlers nicht, der Gott und Mensch verbindet, der Gott erklärt. Denn es ist alles da. Es braucht keine Kirche, kein Gebetshaus, keine Priester, Mullahs, Rabbis und keinen Vatikan. Naturspiritualität lässt sich überall leben, im Wald, am See, in den Bergen, im Garten.


Damit entfällt hier der Aspekt der Macht - über andere Menschen, über ein Glaubenssystem, eine Religion.

Plejaden

Spirituell in der Natur

Spirituell in der NaturMutter ErdeMensch und Natur

Religion und Macht


Wenn wir uns die innerreligiöse Konflikte anschauen, ob im Christentum, im Islam, oder im Judentum, entdecken wir immer die Muster menschlichen Machtstrebens, der Egopflege, der Extreme. Ausdruck findet dies in Interpretationskriegen, in allzu menschlicher Rechthaberei, wie etwas auszulegen ist, wer den wahren Glauben hat, wer ein Sünder ist...


Weit entwickeln sich Religionen fort von dem, auf den sie sich berufen.


Was würde Jesus heute zum Vatikan sagen, zum Zöllibat, zur Vatikanbank, zu den Mißbrauchsfällen?

Was würde Mohammed heute zu den unterschiedlichen islamischen Glaubensrichtungen sagen - Bombenterror und toten Kindern?

Mutter Natur - Mutter Erde. Zuhause.


Sie ist es, die uns trägt und nährt.

Und sie macht in ihrem Dienen keinen Unterschied. Rasse, Religion, oder Geschlecht spielen keine Rolle, noch nicht einmal, ob der Mensch ‚gut’ ist.


Sie trug auch einen Hitler, einen Pol Pot, die schlimmsten Verbrecher. Sie wertet nicht, sie dient. Und so betrachtet sind wir für sie alle ihre Kinder.