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Indianerpfad


Ethnomedizin: Die Medizin der Naturvölker für Seele und Leben

DIE FREUDE


Freude schöner Götterfunken!

Was für ein kostbares Gefühl. Manche Menschen vermissen es, gerade die Lebensfreude.

Doch wenn die Freude am Leben fehlt, dann schmeckt das Leben grau und fad.

In diesem Sinne ist die Depression das Gegenteil von Lebensfreude.


Wo also kann sie verloren gehen? Und warum?

Nun, dem Leben ist sie zu eigen, dem Überleben (der eigenen Geschichte) eher nicht.

Lebensfreude ist ein leichtes  Gefühl, man fühlt sich beschwingt. Und die Frage ist dann: Was beschwert eigentlich. Das kann Unverarbeitetes aus der persönlichen Geschichte sein, ein Trauma etwa, aber auch eine Krankheit. Da wir gerade dabei sind: Erwiesen ist, dass ein gutes Lebensgefühl das Immunsystem stärkt, und Ängste oder Depressionen schwächend wirken.


Es gibt auch Menschen, die sich andauernd beschweren müssen. Im Wortsinne: Da lädt man Schwere auf sich! Vielleicht liegt eine Opferhaltung zugrunde. Auch das ist ein Relikt: Etwas ist geschehen, das in ‚Fleisch und Blut’ übergegangen ist. Man kann es ändern, wenn man möchte.


Freude ist abhängig von einer positiven Lebenseinstellung. Und natürlich hilft diese nicht zu vermeiden, dass mal etwas schief läuft im Leben. Aber die Frage ist, wie man damit umgeht.

Mit den eigenen Fehlern, beispielsweise. Oder mit Irrtümern, Konflikten und Stress.

Vielleicht ist es auch mal an der Zeit zu überprüfen, wie man eigentlich lebt. Ist die Arbeit noch die richtige, der Arbeitsplatz, Beziehungen, Freude. Der Umgang mit der Familie, die Wohnsituation?

Man kann sagen: Wenn die Lebensfreude fehlt, dann sollte ich an meinem Leben etwas ändern.

Und bitte: Es sind nicht immer die Anderen schuld!

MENSCH UND GEFÜHLE: DIE FREUDE

SELBSTLIEBE


Selbstliebe mag gelebt werden.

Überraschen Sie sich selbst, wenigstens einmal pro Woche, mit einem Geschenk. Das können Blumen sein, die sie sich schenken, ein besonderes Essen, das sie sich kochen, ein Ausflug, eine Reise.

Und bitte nicht nur Shoppen. Schenken Sie sich etwas zum Geburtstag, zu Weihnachten.


Was Freude macht stärkt die Lebensfreude. Es will nur ermöglicht und gelebt werden.


Wer an seiner Gesundheit interessiert ist, der kommt an der Lebensfreude nicht vorbei.

Sie ist übrigens eine starke Ressource im Sinne der Resilienz.

DIE DEMENTE SENNERIN UND IHRE FREUDE


Ich erinnere mich an eine alte Sennerin aus der Südschweiz. Sie war dement, sie hörte nicht mehr gut, und doch ging sie noch ihrer Arbeit nach. Natürlich kam es immer wieder zu Mißgeschicken. Einmal hatte sie die Butter in der Zentrifuge vergessen, ein anderes mal die Stalltür nicht verschlossen…

Und stets lachte sie. Sie nahm es mit Humor und Akzeptanz. Sie könne es ja nicht ändern, sagte sie.


Die Lebensfreude blieb ihr, und so war sie auch eine angenehme Gesellschaft für ihre Familie.

Und so manch ein anderer Mensch würde erfolglos versuchen den eigenen Zustand zu verheimlichen, wäre verbittert oder würde mit dem Leben hadern.


Letztendlich sind es wir selbst, die entscheiden wie wir mit dem Leben umgehen…

Alte Frau