Indianerpfad

Ethnomedizin - Naturspiritualität

 

Im 3. Trimester der School of Shamanic Healing Arts gehen wir in die Tiefe seelenheilerischer Arbeit im ethnomedizinischen Sinn.
Nach dem 1. Trimester und der Visionssuche sind die SchülerInnen der School nun mit den Anderswelten, Spirits und Krafttieren so vertraut, dass in die Arbeit mit Seelenanteilen gehen können.

Nun brauchen wir alles vorher Gelernte und Gelebte, um verlorene  Seelenanteile zu finden, zu heilen und wieder zurückzubringen.
Durch den 1. Teil der Ausbildung haben wir sicheres und authentisches Reisen gelernt. Mit diesem Wissen gehen wir nun an die Heilung der Seele.

Es ist nicht allein damit getan, Seeleanteile zu holen.
Jeder verlorene Seelenanteil trägt die Energie und den Gefühlszustand der Situation, aus der er verloren ging. Ein Seeleanteil, der z. B. aus einer lebensbedrohlichen Unfallsituation heraus in das Totenreich ging, wird eben diese schwarze, leere, contravitale Energie tragen.
Wenn wird diesen Seelenanteil einfach so zurückbringen würden, ginge diese Energie in unserem Klienten auf.  Die häufigste seelosomatische Reaktion sind depressive Stimmungen, Einsamkeitsgefühle, Rückzugstendenzen, Schwächegefühle.
Damit wäre der seelischen Heilung des Klienten nicht gedient. Schließlich soll der Seelenanteil ja in Freude empfangen werden, möglichst gut integrierbar sein und das Leben bereichern.
Es mag dies schamanisches Arbeiten sein,  den Seelenanteil zurückzubringen ohne ihne zu reinigen und zu  heilen,  aber mit der professionellen Arbeit eines umfangreich ausgebildeten initiierten Schamanen hat dies nicht viel zu tun.

Wo immer eine schamanische Ausbildung angeboten wird, deren Schwerpunkt auf Reisetechnik und Zurückbringen liegt und nicht auf den eigentlichen seelenheilerischen Aufgaben des Schamanen:
Es ist höchst unvollständig und eigentlich nicht verantwortbar, mit diesem Rumpfwissen mit Seelenanteilen anderer Menschen zu arbeiten.
V - VII: Die Heilung der Seele
Seelenverluste

Im schamanischen Sinne können wir, ausgelöst durch einen psychischen und/oder seelischen Schock, (z.B. Trennung, plötzlicher Verlust eines geliebten Menschen, Kindheitstrauma, Mißbrauch, Selbstmordversuch...), einen Teil unserer Seele verlieren.

Jemand, der einen Seelenverlust erlitten hat, ist nicht 'ganz', fühlt sich immer wieder mal 'leer', will in einem bestimmten Bereich des Lebens nicht erwachsen werden, oder es fehlt ihm/ihr das Gefühl für eine Sinnhaftigkeit des Lebens. Körperliche Auswirkungenen treten oft durch Krankheiten auf, auch durch schwere Krankheiten.

Schamanische Heilarbeit besteht darin, den verlorenen Seelenanteil wieder zurück zu holen. Hierzu versetzt sich der Schamane mittels mit der Trommel in eine Trance, und reist in die Anderswelt(en), um mit Hilfe seines Krafttieres den verlorenen Seelenanteil aufzusuchen. Ziel ist es, den verlorenen Anteil zu heilen, ihn heim zu bringen und ihn der Seele des Klienten 'einzuatmen'.
Ein Seelenanteil trägt den Schock des Traumas in sich - für ihn ist keine Zeit vergangen. Um so wichtiger ist die seelenheilerische Arbeit des Schamanen/der Schamanin, mit Hilfe besonderer Plätze, Verbündeter, Pflanzendevas, usw, einen Reinigungs- wie Heilungsprozess der Seelenanteile zu unterstützen.

Nach der Rückkehr der Seelenanteile beginnt die Arbeit des Klienten, denn der (neue/alte) Seelenanteil will integriert werden. Auch hierbei steht der Schamane begleitend zur Seite, und hilft, wenn er darum gebeten wird. Ein Schamane heilt also auf der seelischen Ebene des menschlichen Seins. Dies wirkt auf die darunter liegenden Ebenen (Psyche/emotionales Bewußtsein und Körper).
Ein weiterer Schwerpunkt seelenheilerischer schamanischer Arbeit sind die blockierten oder unterentwickelten seelischen Potentiale der Persönlichkeit eines Menschen.
Hierzu vertiefen wir die schamanische Aufstellungsarbeit.

Thema dieser School ist auch Unsterblichkeit der Seele und ihre Verletzungen bzw. Prägungen aus alten Leben.
Auch wenn immer dieses Leben und seine Symptomatiken im Vordergrund stehen, so sind doch immer wieder seelische Blockaden anzutreffen, die aus alten Leben stammen.
Der Schamane als Anwalt der Seele seines Klienten hat auch hier seine Aufgabe.
Das schamanische  Wissen aus School I - IV kommen nun zum Einsatz, um Seelenanteile sicher zu begleiten und sie in reinigende und heilerische Prozessen zu geben. In einer stimmigen energetischen Balance bringen wir sie dem Klienten zurück.
So sind Seelenanteile wesentlich leichter integrierbar und die Heilung des Klienten schreitet schneller voran...
SchamanenInnen sind keine Suchhunde für verlorene Anteile.
Sie sind Seelenheiler!
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School of Shamanic Healing Arts
Seminarinhalte:

Schamanische Reisen:
Reisevorbereitung, der Hüter der Seelen, die Orte der Anderswelt, zusätzliche Krafttieren für besondere Aufgaben, das Land der Toten, die ewigen Jagdgründe, Kontakte mit Seelenanteilen, Seelenfindung, Reinigung, seelenheilerische Arbeit, Energetisierung,Transfer, Gründe für Seelenverluste oder Seelenraub, Diagnose, Anamnese, Heimkehr des Seelenanteils, Integrationsanleitung.

Die alten Leben:
Flüche, Schwüre und Gelübde. Ahnenthemen. Karmische Dispositionen.

Amanita-Trommelschamanismus.  

Ritualistik Fortsetzung: Entwurf und Durchführung von Ritualen.

Schamanische Aufstellungsarbeit: Die seelischen Potentiale der Persönlichkeit.
Coaching des eigenen naturspirituellen Weges.
Schwitzhütte(n) zur Thematik.
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Ethnomedizinisches Wörterbuch