

Indianerpfad
Komplementäre
Medizin für das Leben und die Seele
Die Seele und die Suche nach dem Glück
(im Leben!)
„Krankheit des Glücks im Menschen“.
Wie ist deine Beziehung zum Glück, zum Glücklichsein?
Und wie passt dies zu deinen anderen Werten oder Idealen?
Nun, was gilt und wie?
„Ein glückliches Leben muss man sich erarbeiten.“
„Das Schöne zu geniessen ist unseriös und/oder überheblich.“
„Das Streben nach Glück ist was für Leute, die sonst keinen Sinn im Leben gefunden haben.“
„Das steht mir nicht zu.“
„Nur die Reichen können es sich leisten.“
„Das Leben ist hart, ist ein Kampf. Da ist kein Platz für Glück.“
Glück ist nagativ validiert.
Schopenhauer, Kant und Freud.
Was zu allen passen würde, wäre der Satz:
„Glück ist was für Idioten!“
Einordnung des Philosophen Jörg Barnady
Das Streben nach dem Glück
Das kann für einen Menschen als Ideal gelten.
Ideale sind Orientierungen. Und damit wegweisend.
Ein „Bild“, auf das man sich hinbewegen sehnt, sieht, oder danach strebt.
Ideale können auch deprimieren -
Oder etwas Inneres steht dem entgegen: Etwa die Ablehnung des Glücks. Es ist eine überholte und gesellschaftlich relevante
Wäre es nicht möglich, dass wir glücklich sein könnten, es aber einfach nicht merken?
Dass die Wertschätzung fehlt für die kleinen Dinge, die versteckte Schönheit im Alltäglichen, die Aufmerksamkeit für den Genuss?
Glück ist nicht abhängig von anderen Menschen. Man kann es sich „nur“ selbst erlauben. Mit einem Perspektivwechsel beginnt es:
Ein fiktives Spiel:
Es klingelt an der Tür.
Sie öffnen, und da steht Kaiser Karl der Große, oder nehmen wir Queen Victoria.
Der hohe Besuch ist neugierig, wie Sie leben.
So zeigen Sie ihre Kleidung, die Haushaltsgeräte, die Musikanlage, die Heizung, den Kühlschrank. Ohh, und den Fernseher, das Smartphone und den Rechner auch.
Erzählen Sie vom Reisen mit dem Auto oder Zug. Am Tag 800 km statt nur 50 mit der Kutsche. Oder vom letzten Urlaubsflug...
Die Hoheiten wären sehr erstaunt. Vielleicht neidisch. Auf jeden Fall würden sie dies für einen unermesslichen Reichtum halten, für Insignien der Macht. Und Sie stünden damit über dem Kaiser oder der Queen.
Es fehlt alleine die Wertschätzung für das, was wir haben, was gut ist, bewährt.
Und dies sind nicht alleine materielle Dinge, sondern auch Freundschaften, Vertrautheit mit besonderen Menschen, ein Kinderlachen.
Die Natur bietet uns unendliche Möglichkeiten des Staunens.
Barfuss im Moos, am Strand, Tautropfen im Morgenlicht, ein Regenbogen...

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Evolutionär sind wir ausgerichtet auf den Misthaufen. Dahinter könnte ja ein Raubtier lauern. Wir schauen eher auf das, was nicht simmt. Oder fehlt. Das Blumenbeet: Egal.
Wie soll sich dann ein Gefühl von Glück einstellen?
Nun braucht es nur noch die Selbsterlaubnis glücklich sein zu dürfen.
Und: Etwas Zeit für den Genuss.
Denn Glück ist nicht die Abwesenheit von Pech. Sondern ganz alltäglich.
PS: Dem Glück wohnt eine Medizin inne.
„Jeder entscheidet selbst,
ob er auf den Misthaufen schaut,
oder das Blumenbeet.“
Selma


