
Ethnomedizin - Naturspiritualität




Etrusker, Kelten und Germanen
Die Etrusker waren ein ‚italienischer’ Stamm, der durch die römische Expansion unterging. Ihre Kultur und Spiritualität waren naturspirituell und mit dem keltogermanischen Weltbild eng verwandt.
So ergibt sich in vorrömischen imperialen Zeiten ein Bild einer großen, losen Stammesfamilie von den Wikingern in Skandinavien, germanischen und keltischen Völkern in Mitteleuropa und dem iberischen Raum, bis zu den Etruskern, deren Hauptsiedlungsgebiete wohl in der Marema und Toskana lagen.
Grund der Übereinstimmungen in Kultur und Spiritualität war eine rege Kommunikation zwischen den Stämmen, die durch Handel und Reisen ermöglicht wurde.
Im Norden waren die Wikinger überwiegend Händler (und nicht Krieger). Sie verbanden die skandinavischen Länder mit den südlichen Ostseebewohnern, bereisten mit ihren Schiffen die Flüsse hinauf, bewegten Boot und Waren über Land und fuhren neue Flüsse hinab, die zum schwarzen Meer flossen.
Die Etrusker handelten Waren aus dem Mittelmeerraum und sie verbanden mit einer Transportroute diese Länder und ihre Güter mit den Stämmen jenseits der Alpen.
Unsere keltogermanischen Vorfahren waren fleißig - heute würde man wohl ‚Exportnation’ dazu sagen.
Durch die Erfindungen von Egge und Pflug blühte die Landwirtschaft. Vor allem Getreide stand wohl auf der Einkaufsliste der Händler aus dem Süden. (Der Reichtum an Nahrung war Jahrhunderte später ein wichtiger Grund Cäsars für die militärische Expansion in diese Gebiete).
Heute fahren wir von München drei Stunden mit dem Auto und sind in Italien - damals brauchte man ein halbes Jahr zu Fuß, überwinterte in der Fremde und machte sich im Frühsommer wieder auf den Heimweg.
Auf der gefährlichen und anstrengenden Reise suchte man Rastplätze, die besonders sicher, aber auch energetisch kraftvoll waren. Man fand Orte für Gebet und Opfergabe, Orakel und Ahnenrat.
Kraftplätze und heilige Orte in den Bergen
23.-26.9.2010
Kraftvolle Orte sind den Menschen seit Urzeiten bekannt.
Heilige Haine, magische Quellen‚ ‚verwunschene’ Seen und mystische Felsen wurden besucht, um die Schöpfung zu ehren, Rat oder Stille zu suchen und auch mit den Ahnen in Kontakt zu treten.
Die besonderen Energien dieser Plätze dienten der Heilung, Wandlung und Vision.
In vier Tagen zum Herbstanfang wandern wir in den Bergen im Grenzgebiet Bayern/Tirol auf alten etruskischen Spuren und kreuzen wir immer wieder die Pfade einer alten Handelroute, die vom Inntal über die Berge nach Norden führt.
Zufallsfunde an ehemaligen Lagerplätzen zeugen hiervon: Eisenwaren, Bergkristall und Bernstein.

Info:
Einfache Wanderungen, Einführung in die Geomantie.
Unterkunft und Verpflegung auf einer bewirtschafteten Berghütte, Lager oder Mehrbettzimmer möglich.
Wir sind überwiegend draussen unterwegs, also sind bergtaugliches Schuhwerk, ein guter Rucksack und entsprechende Kleidung ratsam. Eine Packliste gibt es in der Seminarinfo, die etwa 4 Wochen vorher rausgeht.
Beginn am 23.9., 12 Uhr, Treffpunkt an einem Wanderparkplatz.
Ende am 26.9., ca. 16 Uhr.
Seminargebühr: Euro 200,-
Unterkunft und Verpflegung zahlt jeder selbst. Alpenvereinsmitglieder übernachten vergünstigt.
