Dynamische Seelen-Aufstellung ®: Die Traumaaufstellung


In der seelischen Aufstellung zur Traumalösung stellen wir die tote Bühne.

Der Klient selbst steht für seinen Teil, den er dort lassen musste.

Zur Seite steht ihm eine Resource, z.B. die geliebte Grossmutter, die Natur und auch innere Werte, die eigenen Stärken, ect.


Das Setting umfasst ebenso die räumliche Situation und ggf. die Bedrohung, um möglichst authentisch und effektiv zu arbeiten.


Die Situation selbst ist eingefroren. Dies entspricht der „toten Bühne“ und auch dem Aspekt „tot-stellen“.


Im Vorgehen selbst ist unbedingt Langsamkeit erforderlich: Das Tempo ist richtig, in dem das lösende Geschehen verarbeitet werden kann: Flucht oder Kampf.

Ein zu schnelles oder unstimmiges Vorgehen birgt die Gefahr der Retraumatisierung in sich.

Der Coach achtet auf einen ganzheitlichen Lösungsprozess und geht behutsam vor.


Traumalösende Aufstellungen finden im Zusammenwirken eines/einer ausgebildeten SE-TherapeutiIn und eines Coaches der dynamischen Seelen-Aufstellung ® statt.

Es ist eine hohe Verantwortung, mit den Kräften eines Traumas zu arbeiten. So mögen diese Zeilen über die Möglichkeit der Arbeit informieren. Sie sind aber keine Anleitung dazu.


Auf der Ebene des SE-Coaches gehört eine fundierte Ausbildung dazu - und Professionalität gilt auch für einen möglichst grossen Erfahrungsschatz in seelischen Aufstellungen des schamanischen Begleiters. Die Gefahr der Retraumatisierung muss unbedingt beachtet werden und ist zu vermeiden!

Der Traumaaufstellung geht eine Seelenrückholung der darin verlorenen Anteile voraus, oder die schamanische Reise dazu folgt der Aufstellung. Die Reihenfolge wird situations- und traumabezogen in Stimmigkeit gewählt.



Aufstellungsarbeit im Trauerfall

Die offene seelische Aufstellung


Dies sind so etwas wie Blind-Dates.


Zu einem bekannten Thema des Klienten übernehmen Stellvertreter die seelisch relavanten/involvierten Teile, ohne das diese vorher benannt werden.


Also müssen sich erst einmal alle in ihren Emotionen und ihrem Verhalten orientieren, am besten ohne mentales Ratespiel (bin ich jetzt das innere Kind oder die Angst…).


Und auch der/die Coach sollte die Eingangsituation eher in ihren seelischen Qualitäten beobachten, ohne den Darstellern gleich Bezeichnungen zu geben.

Es kann eine halbe Stunde dauern bis deutlich wird, wer hier was ist. An die Coaches: Ordnet nicht, benennt nicht, systematisiert nicht! Lasst der Seele ihren freien Raum, sich in eben diesen seelischen Aufstellung frei zeigen zu können!


Offene Aufstellungen bedürfen guter und erfahrener Mitarbeiter. Die Gefahr der Interpretation oder Projektion sind gross, um die Wissenslücke (Wer bin ich) zu füllen. Auch hierauf muss der/die Coach verstärkt achten.


Coaches begleiten in diese intensiven Prozesse: so wenig wie möglich und so viel wie nötig.


Eine Aufstellung in der Form der Gegenüberstellung dauert etwa 1-2 Stunden, eine SE-Aufstellung bis zu 3 Stunden, Ahnenreihen etwa 1 Stunde.

Ein Nachgespräch beinhaltet Hinweise, wie Erkenntnisse und Lösungen der Arbeit im Alltag zu integrieren sind, bzw. welche Arbeit sich sinnvoll anschliessen könnte.


In Seminaren findet dies Raum in der Seelenarbeit der Schweizer Workshops.


Diese Arbeit ist auch Bestandteil der School of Shamanic Healing Arts (Schwarzwald) für ihre TeilnehmerInnen, und in den Praxistagen I und II für Interessierte. Aufstellungen werden auch in der Humanistischen Gemeinschaftspraxis in Zürich angeboten.


Nächster Termin der seelischen Aufstellungsarbeit  in Zürich auf Anfrage: m.prina@gmx.net.

Nächster Termin im Schwarzwald: Praxistage

Dynamische Seelen-Aufstellung ®

Aufstellungsformen:

Traumalösung, Trauerfälle, Ahnenreihen und offene Aufstellungen

In der seelischen Aufstellung zum Trauerfall wird dem/den Trauernden die Möglichkeit gegeben, mit dem Verstorbenen in einen kommunikativen und emotionalen Kontakt zu gehen, um offene Fragen zu klären, zu verzeihen, oder auch oft einfach zu fragen: Warum? (Hast du dir das Leben genommen, bist du das Risiko eingegangen, hast du mich verlassen…).


Das Setting:

Ein berufene/r SchamaneIn verbindet sich im s.g. Totenreich mit der Seele des Verstorbenen. Hierfür muss der Energiehaushalt des Stellvertreters überwacht werden, da seine Position sehr Lebensenergie-zehrend wirkt. Da es sehr schwierig ist, aus dem Totenreich zu kommunizieren, wird ein Stellvertreter für die Kommunikation gewählt, der quasi Lebensreich (Angehörige) und Totenreich (Verstorbener) verbindet. Idealerweise ist die ebenfalls ein schamanisch ausgebildeter Medizinmensch.


Die Aufgabe des Coaches ist es, die Angehörigen zu begleiten. Die Aufmerksamkeit liegt auf einem würdigen und stimmigem Geschehenlassen dessen, was sich entwickeln mag, um Erlösung zu bewirken. Es ist ebenso wichtig, mögliche weitere Aspekte zu berücksichtigen und ihnen einen Raum zu geben. Eine gute Aufstellung zu diesem Thema umfasst alle Emotionen, die darin vorhanden sind. Nur dann ist eine vollständige Verarbeitung und ein erfolgreicher Trauerprozess möglich. Weitere Informationen zur Trauer-Arbeit.

Traumatische Erfahrungen: Flucht

Themen: Trauma, Trauer, Ahnen und offene Aufstellungen                                                   Details auf:

www.dynamische-seelen-aufstellung.de


Traumalösung in seelischen Aufstellungen. Seele und Nervensystem.


In der seelischen Aufstellungsarbeit zur Traumalösung liegt aus der schamanischen Perspektive eine Situation vor, die wir als „alte Bühne“ bezeichnen. Dies bedeutet, dass es eine Bühne im Theater des Lebens gibt, auf dem ein Theaterstück statt fand, das tot ist, wie eingefroren. Eine Handlung geschieht nicht.

Der einzigste Zuschauer ist der Klient selbst.


Das Stück wartet auf den Fortgang. Da die Situation, die Dramaturgie, aber schon einige Zeit zurück liegt, ist sie nicht im Jetzt. Eine Weiterentwicklung oder Lösung ist so also nicht möglich. Symptomsprachlich drückt die Seele Themen der alten Bühnen immer wieder neu aus. Dies bedeutet, dass sie Situationen sucht, bzw. schafft, die dem „Drehbuch“ der alten Bühne ähneln oder entsprechen, um auf das Unerlöste hinzuweisen. Ein Beispiel sind wiederkehrende Erfahrungen als Opfer. Hier ändern sich zwar die Darsteller, die Bühne und ihr Stück bleiben. Aus schamanischer Sicht geht in dem Moment, in dem die Bühne einfriert, ein Seelenanteil verloren. (Siehe Seelenverluste).


In der seelischen Aufstellungsarbeit zu Traumata finden die Methoden des Somatic Experiencing nach Dr. Peter Levine Ausdruck in erlebten Handlungen.

Somatic Experiencing (SE)

In traumatischen Situationen hat ein Lebewesen drei instinktive Möglichkeiten der Reaktion:

Grundsätzlich liegt bei diesen Situationen ein hoher Energielevel vor, und zwar körperlich (Adrenalin…), emotional (existenzielle Ängste), mental (einen Ausweg suchen) und seelisch (Seelenverluste).

Das Nervensystem des Menschen ist  hierbei in extremer Alarmstimmung.

Kampf und Flucht stellen eine Lösung dar. (Die Frage ist, ob das Nervensystem entladen wurde).

Sind Kampf oder Flucht nicht möglich, bleibt nur noch das Totstellen: Die Situation bleibt unerlöst und auf Bühne findet nichts mehr statt: Sie ist tot.


Mehr zu Somatic Expieriencing und Dr. Peter Levine:   www.cranio-se.ch

Bronzestatue: Mensch im Trauma Tiger als Symbol für Gefahr

Dynamische Seelen-Aufstellung von Ahnenreihen


Diese Arbeit wird angeboten, wenn eine Vermutung besteht, dass ein Ahnenerbe von Generation zu Generation weitergegeben wird.

Beispiele sind immer wiederkehrende Häufungen von Todgeburten, Gewalt, Suiziden… Negativ belastete Ahnenreihen sind so etwas wie seelische Erbkrankheiten.


Je nach Symptomatik und Vorgeschichte können weibliche Ahnenreihen, und/oder männliche Ahnenreihen gestellt werden.


Hier bei ist zu berücksichtigen, dass es soziale Reihen sind, die wir im seelischen Sinn aufstellen und erkennen, und nicht biologische.


Wenn zu einem Mann „Vater“ gesagt wurde, ist er in der Ahnenreihe ein Vater, selbst wenn er es genetisch nicht ist. Hier wiegt der seelisch-emotionale Bezug stärker als die tatsächliche Abstammung.

Puzzle: Der Mensch und seine Teile.

Bei starken Belastungen durch Ahnenerbe-Situationen können auch in der Aufstellung lösende Situationen begleitet werden, wie z.B. die Rückgabe des Erbes.


Zum Teil führen Ahnenreihen auch zu Erkenntnissen, die wichtige Informationen für eine schamanische Reise darstellen, die im Anschluss daran unternommen wird, um die Thematik oder Symptomatik zu lösen.


Alle mögliche Fälle in Ahnenreihe können hier unmöglich vereinfacht dargestellt werden.


Auch hier dienen so viele Erfahrungen wie möglich dem Coach in der Qualität seiner/ihrer Arbeit.

Trauer

In den meisten Fällen des Trauerns wirken schwere seelische Belastungen auf die Hinterbliebenen ein. Zum einen ist meist ein Seelenanteil verloren gegangen, der mit Hilfe einer schamanischen Reise zurückgeholt werden kann.


Andereseits waren oft keine Abschiede möglich, z.B. bei plötzlichem Unfalltod, Suizid und Sterbefällen durch Drogen-Überdosen.


Ebenso bleiben in einigen Fällen auch Fragen offen, die nun nicht mehr beantworten werden können, oder Versöhnen und Verzeihen können nun nicht mehr gelebt werden. Dies alles belastet die Hinterbliebenen.

Vor allem liefert eine Ahnenreihe Erkenntnisgewinne.

Beispielsweise wird erkannt, dass schon die Urgrossmutter die Grossmutter nicht wirklich lieben konnte, sondern in Strenge mit ihr war, und ebenso die Grossmutter zur Mutter, und die Mutter zur Tochter. Also liegt der Erkenntnisgewinn darin, dass der Mangel an liebevollem Verhalten der eigenen Mutter nicht an der eigenen Unliebenswürdigkeit lag, sondern ein übernommenes Verhalten (Erbe) der weiblichen Linie ursächlich war.

Ahnenthemen Die Ahnenreihe: Symbol für Ahnenaufstellungen Sonnenaufgang - Balken oben

Copyright © Alle Rechte vorbehalten by: Christian Vogel, Herdern. Impressum.

Sonnenaufgang auf der Erde: Balken oben. Sonnenaufgang auf der Erde: Balken oben.

Indianerpfad




Ethnomedizin - Die Medizin der Naturvölker für Seele und Leben