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Kelten, Germanen und Etrusker

Kraftplätze, Handelsrouten und mehr

 

Kraftvolle Orte sind den Menschen seit Urzeiten bekannt.

Heilige Haine, magische Quellen‚ ‚verwunschene’ Seen und mystische Felsen wurden besucht, um die Schöpfung zu ehren, Rat oder Stille zu suchen und auch mit den Ahnen in Kontakt zu treten.

Die besonderen Energien dieser Plätze dienten der Heilung, Wandlung und Vision.

 

Viele Kraftplätze finden wir an alten Handelsrouten. Eine führt über die Alpen, überquert den Alpenhauptkamm in den Zillertaler Alpen, kreuzt das Inntal und geht über die Berge weiter nach Norden.

Zufallsfunde an ehemaligen Lagerplätzen zeugen hiervon: Eisenwaren, Bergkristall und Bernstein.

 

Etrusker, Kelten und Germanen

Die Etrusker waren ein ‚italienischer’ Stamm, der durch die römische Expansion unterging. Ihre Kultur und Spiritualität waren naturspirituell und mit dem keltogermanischen Weltbild eng verwandt.

So ergibt sich in vorrömischen imperialen Zeiten ein Bild einer großen, losen Stammesfamilie von den Wikingern in Skandinavien, germanischen und keltischen Völkern in Mitteleuropa und dem iberischen Raum, bis zu den Etruskern, deren Hauptsiedlungsgebiete wohl in der Maremma und Toskana lagen.

Grund der Übereinstimmungen in Kultur und Spiritualität war eine rege Kommunikation zwischen den Stämmen, die durch Handel und Reisen ermöglicht wurde.

Im Norden waren die Wikinger überwiegend Händler (und nicht Krieger). Sie verbanden die skandinavischen Länder mit den südlichen Ostseebewohnern, bereisten mit ihren Schiffen die Flüsse hinauf, bewegten Boot und Waren über Land und fuhren neue Flüsse hinab, die zum schwarzen Meer flossen.

 

Die Etrusker handelten Waren aus dem Mittelmeerraum und sie verbanden mit einer Transportroute diese Länder und ihre Güter mit den Stämmen jenseits der Alpen.

Unsere keltogermanischen Vorfahren waren fleißig - heute würde man wohl ‚Exportnation’ dazu sagen.

Durch die Erfindungen von Egge und Pflug blühte die Landwirtschaft. Vor allem Getreide stand wohl auf der Einkaufsliste der Händler aus dem Süden. (Der Reichtum an Nahrung war später ein wichtiger Grund Cäsars für die militärische Expansion in diese Gebiete).

 

Heute fahren wir von München drei Stunden mit dem Auto und sind in Italien - damals brauchte man ein halbes Jahr zu Fuß, überwinterte in der Fremde und machte sich im Frühsommer wieder auf den Heimweg.

Auf der gefährlichen und anstrengenden Reise suchte man Rastplätze, die besonders sicher, aber auch energetisch kraftvoll waren. Man fand Orte für Gebet und Opfergabe, Orakel und Ahnenrat.

 

Das Bild oben zeigt die s.g. Steinberger Inschriften in der Nähe der Gufferthütte im Rofan.

Dieser heilige Ort liegt an einer alten Handelsroute.

 

Ergänzende Informationen

 

Druiden

 

Keltogermanische Zeitrechnung und Festtage