Rituale ermöglichen Erkenntnisse des eigenen Wesens.


Hier leben Impuls und Resonanz. Eine erlebbare Mythe gibt Impulse. Sie sind emotional erfahrbar und „loten“ den Menschen aus. Gehen sie irgendwo im emotionalen Ich in Resonanz, so erkennt der Teilnehmer hierdurch seine Stärken, aber auch Wut, Schmerz, Blockaden und Positionen. Es analysiert also nicht der Fremde das Ich, sondern der Mensch erlebt sich selbst.

Ein Medizingespräch spiegelt nach dem Ritual - wenn gewünscht - das Erleben und bietet unter Umständen Hilfe an, oder deutet die Symbolsprache der Erfahrung. Aus dem heraus werden weitere Schritte und menschliche Wege deutlich.

Rituale


Die Schwitzhütte


Starkes spirituelles Ritual, reinigend, erkenntnisreich und wachstumsintensiv. Raum für Mythen, Selbstfindung, Vision, Orientierung, Neuanfang….

Befreit nach dem Maskenritual


Sterberitual



Kraftvolles Abschiedsritual ungesunder wie selbstzerstörerischer Kräfte aus dem Überlebensmodus eines Menschen.


Trommelritual



Nächtliche Session unter der Führung eines hohen Spirits mit Trommel, Tanz, Gesang, Bewegung und Extraktionen angestauter oder blockierter Energien. Info.


Taufritual


Spirituelle Begrüßung neuen Lebens mit der Segnung des Kindes durch Mutter Erde, die es trägt und nährt und Vater Himmel, der schützt…


Trennungsritual



Würdige Form der Trennung einer Beziehung in gegenseitigem Respekt und Wertschätzung.


Hochzeitsritual



Naturspirituelle Heirat von Herz zu Herz und Seele zu Seele.

Ein Ritual ist eine ganzheitliche Erfahrung mit einer bestimmten Zielsetzung.


Es dient der Erkenntnis, des Abschieds oder Neubeginns, des Wandels, der Reinigung, oder der Heilung. Und es lässt seinen Teilnehmern im rituellen Rahmen alle Freiheiten, sich darin zu erleben.


Ganzheitlich bedeutet: Körper, Verstand, Herz und Seele sind involviert.


In gewisser Weise ist ein Ritual das Gegenteil eines Traumas.


Eine traumatische Erfahrung ist ebenso ganzheitlich: Der Körper erfährt Leid, der Wille(Verstand) wird gebrochen (das Nein gilt nicht), das Herz leidet und die Seele verliert Anteile, entwickelt Blockaden, Symptome und Potentialverluste.

Trauma wie Ritual sind intensiv.


In diesem Sinn ist also ein es eine positive, intensive, ganzheitliche Erfahrung - ein Trauma eine ebensolche negative.


Die Grundlage der Wirksamkeit eines Rituals ist seine Erlebbarkeit - je freier und kraftvoller, umso besser.


Derartige Zeremonien sind oft sehr alt und stammen aus dem Erbe der Menschheit. Es gibt so etwas wie ein Bedürfnis danach. Dies erkennen wir in den modernen rituellen Formen wie im Sport (z.B. Fußball), in gesellschaftlichen Trinkverhalten und Jugendkulten…


Die freie Erlebbarkeit des Rituals erfordert Begleitung, nicht hierarchische Leitung. Somit ist der Begleitende auch „nur“ ein Teilnehmer.


Erforderlich sind die Gegebenheiten Raum (z.B. Schwitzhütte) und Handlung (z.B. Erzählung einer erlebbaren Mythe, Trommel, Gesang…), sowie Zeitrahmen.

Der Raum bildet den Rahmen, Handlung und Erleben generieren die Energie des Feldes darin. Das Erleben der Teilnehmer ist also für die Dichte und Qualität notwendig. So nährt das Ritual die Teilnehmenden und diese die Zeremonie.

Rituale

Abschied, Neubeginn und Wandlung


Ein Abschied kann nicht alleine mental erfolgen, da das, was hinter einem gelassen werden will eben auch emotionaler, wie körperlicher und seelischer Natur ist. Deutlich wird dies, wenn man Übergänge von Kindheit zu Jugend, von Jugend in das Erwachsenenalter, oder auch den Abschied von einem geliebten Menschen (und von Beziehungszeit und -inhalt) sieht.


Ein Abschied muss ganzheitlich erlebt werden. Und in diesem Erleben geht der Abschied in den Neuanfang über, der für viele Menschen sonst so schwer fällt. Aus der gelebten Verabschiedung ergibt sich die Erfahrung des Vorbei - ein Portal schließt sich, eine Geschichte endet. Es entsteht so ein leerer Raum, der sich durch den Beginn eines neuen Lebensabschnittes füllt.

Schwitzhütte: Heiliger Ort für ein Ritual

Die Mesa


Ayahuasca-Ritual


Kraft- und liebevolles Erkenntnis- und Heilungsritual mit der Madre, der Mutter aller Pflanzen.





Termine:

23.-26.11.2017

Das Wesen der Seele

Trennung


Maskenritual



Erkenntnisreich und wandelnd. Begleitet in die Authentizität, unterstützt bei  Erwachsenwerdungsprozessen, Abschied und Neubeginn.

Native im Ritual

Informationen.

Blick aus der Schwitzhütte vor dem Ritual

Hohe Rituale dienen dem spirituellen Erkennen von Welt, Seele und Sein.

Hier folgt also nicht der Verstand den Erklärungen von Lehrern oder Gurus. Das eigene ganzheitliche Erleben der Seele und ihrer Wege sagen so viel mehr.

Die Erkenntnisse werden nicht übernommen, sondern er- und gelebt.

Reinigung und Heilung


In Ritualen dieser Art leben ebenso die Aspekte von Erkenntnis (z.B. über den Grund oder die Botschaft einer Krankheit), als auch Aspekte von Abschied (Entgiftung, Krankheit) und Neuanfang (Gesundheit).

Baby

Blick aus der Schwitzhütte

Die eigene Wegfindung im eigenen Tempo


Die ersten Schritte hierin werden getan, ein Horizont im unbekannten Land Zukunft sichtbar, und Freude über das neue Leben entsteht. Gerade hier wird deutlich, dass es jegliche Form von Bevormundung und „Ich weiß besser als Du, welcher Weg für dich richtig ist“ die Wirksamkeit eines freien Neubeginns zerstört und in eine falsche Richtung lenkt. Ziel ist es, dem Menschen die Möglichkeit seiner eigenen Wegfindung in seinem eigenen Tempo zu ermöglichen. Ein Ritualbegleiter dient der Gruppe, und nicht die Gruppe seinem Ego!


Abschied und Neuanfang sind Wandlung.

Vor Veränderungen haben die meisten Menschen Angst, denn diese sind vielleicht als unangenehm, traumatisch, oder dramatisch empfunden worden.

Dies spiegelt sich auch im Festhalten in und an Beziehungen wieder, was eine natürliche Bewegung und Dynamik darin unterbindet - bis zum „großen Knall“.

In einem Ritual Wandlung als kraftvoll, freudvoll und gesund zu erleben, ermöglicht dem Menschen, auch in seinen anderen Lebensbereichen positive und notwendige Veränderungen zu leben.

Es werden also die wichtigsten Themen des Menschen, (Gesundheit und Leben), ergründet und erlebt. Die Verantwortung hierfür wird wieder zurückgenommen zu sich selbst. Zurück vom Therapeuten oder vom Arzt, die es schon richten werden.


Hierzu braucht es die eigenen Potentiale wie Heilungswille und Selbstheilungskräfte, die sich im Ritual erkennbar zeigen. Ob sie nun blockiert sind, genährt werden möchten, fokussiert oder gestärkt…


Die eigenen Kräfte werden erkannt, mobilisiert und unterstützt durch starke Rituale in ihrer ganzheitlichen Erfahrbarkeit. So kann der Glaube an die eigenen Gesundung stark werden und vertraut - bis zur Gewissheit.


Psychologische Untersuchen zeigten mehrfach, dass der Körper oder die Psyche diese Gewissheit dann umsetzen können.


Auf den folgenden Seiten möchte ich über bewährte ethnomedizinische Rituale informieren.

Symbol für Heilung

Die Visionssuche


Sich selbst, Antworten, die Berufung finden…


Vier Tage und Nächte in der Natur.


Ein erkenntnisreicher und wachstumsintensiver Weg.

Visionssuche Sonnenaufgang - Balken oben

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Sonnenaufgang auf der Erde: Balken oben. Sonnenaufgang auf der Erde: Balken oben.

Indianerpfad




Ethnomedizin - Die Medizin der Naturvölker für Seele und Leben