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Ethnomedizin - Naturspiritualität

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Die Seele

 

Was will die Seele?
Die normativen Kräfte der Seele


Die Seele besitzt drei große 'normative’ Kräfte.

Es ist ihr stetes Bestreben, heil und vollständig zu sein, sowie zu lernen und zu wachsen.
Dies macht unser Sein aus.

Die Seele strebt nach:

Wachstum, Heilung und Ganzheit

 

Die normativen Kräfte der Seele: Wachstum

 

Wir sollten uns gleich verabschieden von irgendwelchen Bildern, die die Erde als 'Planet des Leidens', 'Planet der Verdammten', der Schuldigen, etc, bezeichnen. Das ist Blödsinn. Was für ein Lebensgefühl vermittelt solche Doktrin? Wer in diesen Überzeugungen lebt, sucht oft auch nach Erfahrungen, die ihn in seinen Annahmen bestätigen...

Die Seele möchte wachsen - an Erlebnissen, Begegnungen, Liebe, an Beziehungen. Dafür braucht sie Ganzheit, um aus all ihren Potentialen der Persönlichkeit schöpfen zu können und diese weiterzuentwickeln.

 

Dafür braucht sie Freiheit, und kein kleinkariertes kulturelles oder religiöses  Regelwerk. Vor dieser seelischen Freiheit hatten und haben sie alle Angst, die Herschenden wie die Kleriker. Wer seine Seele als weise Autorität und Führerin durch das Leben kennenlernt, wird nicht anfällig sein für die Fremdbestimmung durch äußere Autoritäten und Regelwerkfetischisten.

 

Autoritäten

Wie kann es sein, dass wir immer noch unser Leben lieber nach Regeln leben, die vor 2000 Jahren als gesellschaftspolitische Maßnahmen von hohen Priestern diktiert wurden? (Wie z.B. das letzte Buch Mose).Wie ist es möglich, dass wir aus der Fremdbestimmung von Tausenden von Jahren immer noch nicht heraus getreten sind? Für fremde Autoritäten gibt es in uns immer einen Platz - für die der eigenen Seele nicht. Natürlich sind wir mit Recht stolz auf die Errungenschaften der modernen westlichen Welt aus den letzten 120 Jahren, wie das Wahlrecht, die Gleichberechtigung der Frauen, die soziale Absicherung, usw. Aber all dies hat nicht bewirkt, dass wir innerlich frei sind von den Diktaten der Gesellschaft. Ein Trohn in uns ist immer da. Aber leider sitzen wir nicht selber darauf.

 

Wir unterliegen normophatischen Zwängen einer Gesellschaft, die ihre Mitglieder - in vielen geschriebenen wie ungeschriebenen Regeln - umzäunt und manipuliert. Für einen Platz in der Gesellschaft verrücken wir unser Leben in das akzeptable Allgemein. Und die Gesellschaft sind wir selbst. Das ist Verrücktheit.

 

Für unseren Verstand ist Vergangenheit und Gegenwart nicht unterscheidbar.

Das seelisch ungeheilte Kindheitstrauma ist nicht vorbei und lange her, sondern dauert immer noch an. Die erlebte Unterdrückung als Kind läßt auch den Erwachsenen den Autoritäten folgen...

 

Wie finden wir da zu unserer Berufung?

 

Wirklich seelische Freiheit sieht anders aus.

Die normativen Kräfte der Seele: Heilung und Ganzheit

 

Die Seele strebt stets nach Ganzheit und Heilung.

Und so symptomatisiert sie ihre Verletzungen und ihre Unvollständigkeit.

Die Symptomsprache der Seele sind ihre Gefühle, auch das Lebensgefühl, Träume und die Kunst.

Sie symptomatisiert ihre Befindlichkeit direkt in das Leben hinein. Hört der Mensch nicht hin, und das haben wir verlernt, dann spricht sie durch Blockaden und Krankheiten, geistiger wie körperlicher Art, in einem immer lauter werdenden Ton. Und irgendwann schreit sie...

 

Die Krankheiten der Seele sympomatisieren sich auf den darunter liegenden Ebenen des Seins: Dem Verstand, dem Herz, dem Körper.

 

Eine auf den Körper und Symptomtherapien reduzierte Medizin wird so niemals wirkliche Gesundheit herbeiführen können.

Die Seele

Altgermanisch: Sele, althochdeutsch: Sella, gotisch: Saiwala, niederländisch: Ziel (!)
Aus dem altgermanischen abgeleitet von See, der See gehörend.
(Zum spirituellen Weltbild gehörte das Wissen, dass Seelen aus dem Meer kommen. Vergleiche: Evolutionsgeschichte).